Mieterverein – nochmal vier Jahre im Vorstand

Es kam wie es kommen musste. Es gab keine Gegenkandidaten und so wurde ich heute für weitere vier Jahre in den Vorstand des Münchner Mietervereins gewählt. Beatrix Zurek ist weiter Vorsitzende, Simone Burger neue Stellvertreterin. Hannes Kaplan, Inge Brümmer und Christoph Frey sind Schatzmeister bzw. Beisitzer. Unser OB, ziemlich erkältet, hielt eine Rede zu Wohn- und Mietthemen. Die Mitgliederversammlung geleitet hat Sebastian Roloff. ✌️😍 Und jetzt? Hab ich einen ganzen freien Feiertag, den ich mit Kind bei meinen Eltern auf dem Land verbringen werde. Es fühlt sich schon gut an, mal wieder die Beine hochlegen, ausschlafen zu können und maximal 30 Minuten am Laptop einige politische Zeilen tippen zu müssen. 😃

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Der Kampf gegen Altersarmut kann nicht allein den Kommunen überlassen werden.

Es ist gut und richtig, dass unser Oberbürgermeister Dieter Reiter und wir – die SPD Stadtratsfraktion München – gemeinsam einen höheren Regelsatz in der Grundsicherung im Alter fordern und beantragt haben. Dennoch kann eine kommunale Regelung, von der wir ja noch nicht wissen, ob und wie sie rechtlich durchsetzbar sein wird, nicht darüber hinwegtäuschen, dass in Berlin Lösungen für ganz Deutschland gefunden werden müssen, um jüngeren und älteren Menschen, die auf Grundsicherung angewiesen sind, überall – auf dem Land und in einer Stadt wie München – ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Es darf nicht dem Willen und der finanziellen Leistungskraft der Städte und Gemeinden überlassen bleiben, ob im Alter genug Geld zum Leben da ist. Die größten Ungerechtigkeiten könnten relativ leicht beseitigt werden: Längere Laufzeit des Arbeitslosengeldes I für jene, die ewig in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben und wenige Jahre vor der Rente arbeitslos werden. Dazu höhere Vermögensfreigrenzen und einmalige

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80 Jahre Reichspogromnacht

Der Tag heute stand ganz im Zeichen des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Dieser 9. November, genau 80 Jahre nach der Reichspogromnacht, ist einer, der mich berührt, mir an die Nieren geht. Wenn ich mit den barbarischen Taten der Nazis und den helfenden/ zusehenden Münchner*innen konfrontiert werde, kann ich das kaum aushalten. Ich habe Frau Dr. Knobloch im Laufe der Jahre oft zugehört, aber ihre Erinnerungen und ihre mahnenden Worte für Gegenwart und Zukunft verlieren nie an Kraft. Immer wieder bin ich betroffen, aber auch beseelt von so viel Kraft dieser so zierlichen Frau. Und ja, auch die Kraft, uns zu vergeben, in unserer Stadt zu leben, sie zu lieben, bewundere ich so sehr. Und ich bin voller Hoffnung, dass München gelernt hat aus der Geschichte, seiner Geschichte, und seine Verantwortung kennt. Nie wieder darf sich 1933-1945 wiederholen. Gedenkfeier im Alten Rathaus. Oberbürgermeister Dieter Reiter, Frau Präsidentin Dr. Charlotte

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In den letzten Zügen…

Ja… noch mal Infostand am Weißenburger Platz morgen und dann hat das Drama in zu vielen Akten sein Ende gefunden. Hoffentlich mit dem Ergebnis, dass wir dritte Kraft und Oppositionsführerin werden. Das wäre noch das Optimum. Nachdem Durchhalteparolen weniger meine Sache sind als zynische Sprüche, für diese aber auch gerade nicht der Zeitpunkt ist, belasse ich es bei drei Bildern zur Illustration der Lage. Superschönes Plakat von Natascha und Dieter. Leider braucht es eine längere Stadtrundfahrt, bis man es überhaupt irgendwo entdeckt. Die gemeinsame Abschlussveranstaltung am Mittwoch im Augustiner-Keller war sehr gelungen und vermutlich jede*r im Saal hat sich gefragt, warum wir so untergehen, wenn wir doch eigentlich eine sympathische und kluge Spitzenkandidatin haben. Es war wohl in diesem Wahlkampf unmöglich, sich dem Bundestrend und dem allgemeinen SPD-ist-Bäh-Gefühl zu widersetzen. Micha Ott, unser Kandidat für den Landtag im Stimmkreis Mitte, hat sich richtig reingehängt. Für ihn wird es knapp, jede

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Gebührenfreie/ -reduzierte Kindertagesbetreuung in München

Lange haben wir für dieses Thema gekämpft und gearbeitet, heute haben Oberbürgermeister Dieter Reiter und Bürgermeisterin Christine Strobl auf einer Pressekonferenz die Pläne zur Entlastung der Münchner Familien ab dem 1. September 2019 vorgestellt. Die Entlastungen gerade für Familien mit mittleren Einkommen und Familien mit Krippenkindern sind profund. Die Abendzeitung fasst es hier sehr gelungen zusammen. Und auch der Beitrag in der Süddeutschen Zeitung ist sehr lesenswert. Allein der Antragsstellung ging fast ein ganzes Jahr an Überlegungen und Sondierungen voraus. Die Vorstellung, ein so großes Thema allein kommunal zu stemmen und zu finanzieren, hat manche am Anfang überfordert. Andere hatten auch inhaltliche Bedenken, da wir ja beim Thema Kindertagesbetreuung vor allem im Grundschulbereich noch erhebliche Versorgungslücken haben. Auch der Fachkräftemangel ist seit Jahren ein Problem. Diese unterschiedlichen Ansichten und Schwerpunktsetzungen haben wir dann mit erheblichem Aufwand und mit einer sehr engagierten Verwaltung aus dem Referat für Bildung und Sport innerhalb eines weiteren

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Erstes Mal Anstich

In meinem fünften Jahr im Stadtrat hab ich‘s heute das erste Mal zum Anstich geschafft. 😅 Einmal den Wahlkampf sich selbst überlassen und mit den Kolleginnen und Kollegen unserem Oberbürgermeister beim Anzapfen zugeschaut. Hat er ganz okay hinbekommen, wenn auch mit Textschwierigkeiten (jene auch nicht zum ersten Mal 😉). Ansonsten war es ganz lustig. Mir reicht ja eine halbe Maß, um so gut drauf zu sein, dass jeder denkt, ich hätte drei getrunken. Hier noch einige Fotos von heute und danach geh ich schlafen. Wiesn ist anstrengend. 😴 Ist ja nicht so, dass man alle Menschen mag, die einem so in der Ratsboxe begegnen. Aber die beiden mag ich wirklich gern. Unser Fraktionsvorsitzender Alexander schon bissi mit roten Wangen so um kurz vor 1. Anstrengend auf der Wiesn. Sehr. Aber schöne kurze Lederhose. 🤔😄 Ein irgendwie ziemlich verschmustes Selfie mit Gregor Gysi. 😱 Einer der Helden meiner Jugend und immer

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