Die Zeit fliegt nur so dahin…

Schon wieder habe ich viel zu lange nicht geschrieben. Ich hab derzeit das Gefühl, zu nichts zu kommen… bzw. tue ich ja die ganze Zeit ganz viele Dinge, aber werde nie fertig. Dieses unbefriedigende Gefühl, nicht zur Ruhe zu kommen, weil immer etwas offen ist, kennt bestimmt jeder. Das über Wochen und Monate mit sich rumzutragen, ist ziemlich belastend. Und einen Ausweg gibt es auch nicht, denn die nächsten 118 Tage wird es garantiert nicht besser. Und irgendwie muss es wahrscheinlich so sein, da Politik nur machen kann, wer die nötige Härte mitbringt. Dass Klagen eher uncool ist, hat ja die Debatte um die vor Überlastung zusammenbrechenden Bundestagsabgeordneten gerade erst verdeutlicht. Und tatsächlich: In München Stadträtin sein zu dürfen, ist ein großes Privileg. Es ist aber, wenige Monate vor der Kommunalwahl, auch: anstrengend.

Was so war? Ein Kurzurlaub in Südtirol, ein ergreifender Gedenkakt an die Reichspogromnacht vor 81 Jahren im Alten Rathaus, die Nominierung unseres OBs als Kandidat mit über 99 %, Fotoshooting Mit Susie Knoll für den Wahlkampf, Vorträge, Podiumsdiskussionen, endlose Ausschusssitzungen, Schreibtischarbeit, im Büro Entgeltverhandlungen, zu Hause Kind in der vierten Klasse motiviert und selbstbewusst erhalten (mit der schwerste Teil – bayerisches Schulsystem 😓) und ansonsten: Nicht nachdenken, einfach tun. Tag für Tag.

Was noch ansteht diese Woche: Morgen eine Fraktionsklausur, abends ein Parteitermin, Dienstag Abend eine Diskussion zur Rente, Mittwoch leite ich den VPA und den IT-Ausschuss (und schaue mal, was noch geht hinsichtlich unseres Antrags, auch in München das Bürgerbeteiligungstool Consul einzusetzen), Donnerstag Sozialausschuss, Freitag Ältestenrat, irgendwann diese Woche Presse zu unserer Antwort an Fridays for Future München und zum krönenden Abschluss Friday Night und am Samstag die Aufstellung der Stadtratsliste. Immerhin kann ich diesem letzten Akt eines monatelangen parteiinternen Auswahlverfahrens dank meines ersten Platzes im Münchner Osten recht gelassen entgegen sehen, fühle aber sehr mit allen, die mehr zittern müssen. Hoffentlich haben wir danach die Kraft, gemeinsam voller Entschlossenheit in den Wahlkampf zu ziehen. Wir wollen noch immer stärkste Partei werden. Egal was Olaf in Berlin macht. 😅

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