Die Zeit fliegt nur so dahin…

Schon wieder habe ich viel zu lange nicht geschrieben. Ich hab derzeit das Gefühl, zu nichts zu kommen… bzw. tue ich ja die ganze Zeit ganz viele Dinge, aber werde nie fertig. Dieses unbefriedigende Gefühl, nicht zur Ruhe zu kommen, weil immer etwas offen ist, kennt bestimmt jeder. Das über Wochen und Monate mit sich rumzutragen, ist ziemlich belastend. Und einen Ausweg gibt es auch nicht, denn die nächsten 118 Tage wird es garantiert nicht besser. Und irgendwie muss es wahrscheinlich so sein, da Politik nur machen kann, wer die nötige Härte mitbringt. Dass Klagen eher uncool ist, hat ja

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23 + 1 für München. (-2 verarbeitet)

Mit etwas Abstand finde ich jetzt die Zeit, um die Ereignisse der vergangenen 8 Tage einzuordnen. In der ersten Emotion wäre das sicher schief gegangen. Und außerdem war einfach keine Zeit zwischen Fraktion, Partei, einer hartnäckigen Erkältung und einem sowieso böse vernachlässigten Büro. Deshalb erst jetzt. Am Montag letzter Woche saßen mein Kollege Christian Vorländer und ich vor Beginn der Vorstandssitzung zusammen gemütlich in einem kleinen Café am Marienplatz auf einen schnellen Cappuccino und ein geteiltes Croissant (beides übrigens rund ums Rathaus nirgendwo besser als bei Vee’s Kaffee und Bohne). Bis uns die WhatsApp eines krank im Bett liegenden Rathausreporters

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Noch da. :-)

Schon wieder sind drei Monate um, seit ich hier das letzte Mal von mir habe hören lassen. Sitze gerade in Vertretung für eine Kollegin in einem lange dauernden Planungsausschuss und habe Zeit, zumindest das Nötigste kurz zu dokumentieren. Für tiefschürfende Wahlanalysen habe ich allerdings gerade keine Kraft. Eigentlich hatte ich nach der Landtagswahl da auch schon das für mich Wesentliche geschrieben. Die depressive Verstimmung ist auf jeden Fall auch jetzt da, aber gleichzeitig eine gewisse Lust, allen, die uns jetzt schon beerdigen wollen, am 16.03.2020 zu beweisen, dass sie sich getäuscht haben. Trotz der einen oder anderen tieferen Zweifel in

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Mit einigen Tagen Abstand…

… zur Landtagswahl will ich jetzt doch ein paar Gedanken zu Papier bringen. Ich musste mich dieses Mal nicht einmal selbst bremsen, in der Emotion der ersten Stunden irgendetwas zu verfassen, was ich später gegebenenfalls wieder hätte löschen müssen. Nein, ich war so platt und getroffen, dass ich gar nichts hätte schreiben können. Vielleicht gleich zu Beginn, die 9,7 % und insbesondere das Ergebnis in München haben mich viel mehr getroffen, als ich es für möglich gehalten hätte. Ich kann mich noch an meine Tränen erinnen, als Gore irgendwann seine Niederlage gegen Bush eingestehen musste. Aber damals war ich Anfang

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