Wo ich herkomme…

Am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit vielleicht ein paar Gedanken zu meiner Herkunft. Immerhin habe ich 12 Lebensjahre in der DDR und weitere 12 im dann gegründeten Freistaat Sachsen verbracht. Eine der frühesten Erinnerungen an meine Kindheit ist die, dass mein einjähriger Bruder sich jeden Morgen unter dem Wohnzimmertisch versteckt hat, weil er nicht aus dem Haus wollte. Rückblickend durchaus nachvollziehbar, denn es war deutlich vor 6 Uhr morgens und er einfach müde. Meine bewundernswerte Mama hatte es aber nicht nur mit ihm zu tun, sondern auch noch mit meiner dreijährigen Schwester und mir, damals 6. Alle mussten wir

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Der Text von Samstag.

Ich habe ihn gelöscht. Es ging mir darum, ehrlich mein Empfinden und Erleben zu schildern. Es war also in erster Linie ein viel zu offener Text über mich, den ich in einem Zustand von Übermüdung und Frustration – ohne groß nachzudenken – verfasst und in die Welt* hinaus geschickt habe. Erst mit etwas zeitlichem Abstand ist mir bewusst geworden, dass er aufgrund seiner Thematik nahezu zwangsläufig auch andere beleuchtet und bewertet und an einigen Stellen zu pauschal zu Urteilen kommt, die mir so nicht zustehen. Nicht in einem so öffentlichen Kontext. Wie auch immer: die Uhr zurückdrehen kann ich nicht,

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Erstes Mal Anstich

In meinem fünften Jahr im Stadtrat hab ich‘s heute das erste Mal zum Anstich geschafft. 😅 Einmal den Wahlkampf sich selbst überlassen und mit den Kolleginnen und Kollegen unserem Oberbürgermeister beim Anzapfen zugeschaut. Hat er ganz okay hinbekommen, wenn auch mit Textschwierigkeiten (jene auch nicht zum ersten Mal 😉). Ansonsten war es ganz lustig. Mir reicht ja eine halbe Maß, um so gut drauf zu sein, dass jeder denkt, ich hätte drei getrunken. Hier noch einige Fotos von heute und danach geh ich schlafen. Wiesn ist anstrengend. 😴 Ist ja nicht so, dass man alle Menschen mag, die einem so

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Erholung war gestern. 😬

Kurz vor Ferienende hatten wir noch ein paar wunderbare Tage in Ratschings in Südtirol. Ich war viel wandern, schwimmen und sehr gut essen. Für mich gibt’s auf der ganzen Welt keinen schöneren Ort als die Berge und Täler Südtirols. Danach war ich gut erholt… aber musste ja zurück. Und jetzt ist wieder Fraktion und die SPD zerreißt es im Fall Maaßen. Hab gerade keine Zeit, meine Gedanken dazu geordnet aufzuschreiben, bin aber – so wie eigentlich alle an der Basis – der Meinung, dass es rote Linien gibt. Und wenn das jetzt keine ist, dann gehen wir geschlossen unter.

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Impressionen von unserem Sommerfest zu Herbstbeginn…

Wir hatten Glück mit dem Wetter… und so konnten wir zusammen mit unserer großen OV-Schwester Haidhausen (wir sind Haidhausen Ost) unser jährliches Sommerfest ausrichten. Gut besucht, coole Musik, nette Menschen und hoffentlich ein paar neue Wähler*innen (wir brauchen jede*n!!!!). Mit Claudia Tausend, Haimo Liebich und unserer Kandidatin für den Bezirkstag (Stimmkreis 109 Mitte) Barbara Turzcinsky-Hartje. Unser Landtagskandidat Micha Ott war natürlich auch da. Und Jungs (?) aus anderen Stadtbezirken, die irgendwie gerade nix Besseres vorhatten.

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Was es so neues gibt…

Letztes Wochenende war ich mit dem Vorstand des ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) auf Klausur in Ohlstadt. War spannend, aber auch anstrengend. Hab schon gemerkt, dass ich mich eigentlich gar nicht mehr gut konzentrieren kann und Urlaub brauche. Bin dann auch krank zurückgekommen… Wann immer es geht, mache ich lange Spaziergänge, vor allem an der Isar. Hilft, den Kopf auszulüften und Abstand von den Dingen zu gewinnen. Tja… hab vorher nicht groß drüber nachgedacht und dann war der Ärger doch spürbar. Wenn man ne Stunde Journalisten vor sich hat, sagt man irgendwann wohl fast zwangsläugig etwas, was man später bereut. Aber egal… this

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Nie wieder…

Bevor ich dann wirklich in die Ferien gehe, noch kurz zu zwei Ereignissen, die mich in den letzten Wochen sehr bewegt haben. Die Demo auf dem Königsplatz… hat mich so stolz auf diese tolle Stadt gemacht. So viele Menschen, die dafür kämpfen, dass Hetze und Ausgrenzung nicht das letzte Wort sind oder sein werden. Die Einweihung der Gedenktafeln für die Landauers und der Steele für Peter Jordans Eltern waren tief bewegend. Bei beiden Veranstaltungen sind mir die Tränen in die Augen gestiegen. Ich bin eine Befürworterin der Stolpersteine, aber die jetzt in München gefundene Form des Gedenkens an die Opfer

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