Noch ein paar Worte zum Pinguin 🐧🐧🐧

Zuerst mal: Mir ist klar, dass ich hier schon sehr viel eher etwas hätte schreiben wollen/ sollen. Ich war aber der Erklärungen auch irgendwie müde, nicht zuletzt, weil ich das Gefühl hatte, dass die wenigsten an einer ehrlichen Debatte ein Interesse haben. Ich habe versucht, die persönlichen Anfeindungen („korrupte Quoten-Tussi“) nicht zu persönlich zu nehmen und will jetzt noch einmal kurz unsere heutige Entscheidung erläutern. Über einen Zeitraum von 6 Jahren werden wir 49,3 Mio. Euro investieren in eine einheitliche Windows-10-Landschaft für gut 30.000 Benutzerinnen und Benutzer. Hinzu kommen 6.000 MS-Office-Lizenzen in einer Virtualisierten Umgebung. Die Kosten gliedern sich auf in externe und interne Beratungs- und Arbeitsleistungen, technische Infrastruktur und Lizenzkosten. Letztere schlagen mit ca. einem Fünftel der Gesamtkosten zu Buche. Noch nicht in die Gesamtkosten inkludiert sind die Kosten für einen flächendeckenden MS-Office-Rollout und die Umwandlung von 12.000 Formularen und 320 Makros zurück in eine MS-Office-Umgebung. Auch Schulungskosten für

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LiMux – nur eine kurze Notiz an die Linux-Gemeinde

Re: https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Muenchner-IT-Leiter-zu-LiMux-Es-gibt-keine-groesseren-technischen-Probleme/forum-375713/ Es ist ziemlich einfach, sich hinter einem Pseudonym im Internet zu verstecken und Menschen, die man nie persönlich getroffen hat, als korrupt, inkompetent und sonst irgendwie blöd zu bezeichnen. Schwieriger ist es, pragmatische Entscheidungen und die Gesichtspunkte, die zu dieser geführt haben, zu begründen und zu vertreten. Ich habe mich diesem Prozess gestellt. Und nein, ich bin keine „IT-Fachfrau“, habe mich auch nie als solche bezeichnet. Ich bin ehrenamtliche Kommunalpolitikerin, nehme diesen Job allerdings durchaus ernst und versuche, die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen. Ja – zu unserer Entscheidung sind unterschiedliche Meinungen und Sichtweisen möglich. Wenn man jedoch Menschen auf einer persönlichen Ebene unfair attackieren muss, spricht das nicht unbedingt für die Qualität der eigenen Argumente. Im Übrigen bin ich gerne bereit, mit jedem, der Interesse an einem fachlichen Austausch jenseits von Beleidungen hat, auf einen Kaffee zu gehen oder Mails auszutauschen. Hab das auch schon mit einigen von euch

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