Ein paar Fotos…

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Mit unserer Bürgermeisterin, Christine Strobl, im kleinen Sitzungssaal bei der Verabschiedung von Stadtschulrat Rainer Schweppe.

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Bei der Feier zu meinem Geburtstag im Juni mit meinem Stadtratskollegen Christian Vorländer, damals gerade neu gewählt als stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

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Bei der Mitgliederversammlung des Münchner Mietervereins mit Simone Burger. Wir wurden beide neu in den Vorstand gewählt. Simone als Kassiererin und ich als stellvertretende Vorsitzende. Denke noch gerne an diesen Abend zurück.

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Auf irgendeinem Parteitag der Münchner SPD. Mit Günter Wolf aus meinem Ortsverein.

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Christopher Street Day. Mit Christian Vorländer, Gerhard Mayer und der neuen Sozialreferentin Dorothee Schiwy.

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Und am selben Tag mit dem OB Dieter Reiter und Christian. Cooles Foto. 😉

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Auf dem Wendelstein mit den lieben Kollegen. Legendäre Tour. Und vor allem immer noch stolz, wie sportlich wir da alle 1.350 Höhenmeter an einem Tag hochgestiefelt sind.

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Sommerurlaub in Griechenland.

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Noch mehr Urlaub…

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Und mit der Bürgermeisterin, Jürgen Salzhuber und Christoph Frey bei 40 Jahren Alten- und Service-Zentrum Milbertshofen.

Wieder da…

Der letzte Beitrag ist ewig her. War damals auch nicht geprägt von all zu viel Optmismus oder Freude. Nach jenem letzten Lebenszeichen hier auf meinem Blog wurde mein Leben dann plötzlich turbulent. Ohne das hier genauer ausführen zu können oder zu wollen: Für viele Dinge, die eigentlich hätten getan werden sollen oder müssen, war keine Zeit und auch keine Kraft mehr. Politik und Studium haben gelitten und viele meiner Mitmenschen wahrscheinlich auch. Tut mir leid.

Zuletzt geschrieben hatte ich hier im Januar. Jetzt ist fast Oktober. Zwischendrin – um auch mal was Politisches zu schreiben – haben mich meine sehr wohlwollenden Fraktionskolleginnen und -kollegen dann in den Fraktionsvorstand gewählt. Ich kann im Moment nicht ernsthaft behaupten, dies wäre eine gelungene Entscheidung gewesen. Dafür war ich viel zu sehr mit mir selbst beschäftigt. Aber, ich hab vor, mich wieder mehr einzubringen. Meinen Kopf wieder einzusetzen und auch etwas aufmerksamer durchs Leben zu gehen. Die (vermeintlich?) wesentlichen Dinge in den Blick zu nehmen.

Heute Nacht schau ich mal bei Clinton vs Trump rein. Den Rest der Woche verbringe ich mit einer Vollversammlung, einem Treffen mit meinem Anwalt (auch das war 2016!), mit dem Schreiben von zwei Seminararbeiten (Rückstände aufholen!), einem Treffen mit meinem Lieblingsjournalisten und hoffentlich schaffe ich es auch mal ins Schwimmbad und die Sauna.

Schreibe wahrscheinlich diese Woche noch mal. Ist noch viel zu erzählen!!

Ein trübes Wort zum Sonntag

So richtige Lust auf Politik habe ich derzeit nicht. Vermutlich ist es unklug, das so zu äußern, aber etwas Gegenteiliges zu behaupten wäre eine Lüge. Und was bliebe dann zu schreiben auf dieser Seite, die schon wieder viel zu lange unverändert vor sich hin geschwiegen hat.

Vielleicht waren die drei Wochen Ferien über Weihnachten und Neujahr zu lang. Wenn man erstmal raus ist aus dem Alltagstrott, dann merkt man so richtig, wie man gefangen ist zwischen Job und Stadtrat. Und dass es so viele schöne Dinge gibt, die einem Spaß machen und für die sonst keine Zeit ist. Dass Gesundheit und Familie zählen.

Vermutlich mache ich derzeit auch auf andere einen permanent genervten Eindruck. Irgendwie hat man alles schon fünfmal (manchmal hundertmal) gehört, die Argumente drehen sich im Kreis, man kann sich selbst nicht mehr hören, wenn man redet, weil alles gesagt ist. Der Rückzug in die eigenen vier Wände ist dann das einzige, was hilft. Leider bin ich dann doch zu pflichtbewusst, um diesem Wunsch wirklich nachzugeben. Aber ich suche Auszeiten, verzichte auf politische Termine zugunsten des Jobs.

Ich kann gar nicht genau sagen, woran diese Lustlosigkeit liegt, woher diese Zweifel am eigenen Tun kommen. Vielleicht ist es das Ankommen im politischen Alltag, nachdem der Reiz des Neuen weg ist. Oder es sind Gabriels immer unverständlicheren Beiträge zur Flüchtlingsdebatte, die die Stimmung aufheizen, aber nichts beitragen zu einer Lösung, unserer Partei keine einzige zusätzliche Stimme bringen, aber diejenigen zutiefst verletzen, die sich mit den Werten der Sozialdemokratie noch immer verbunden fühlen. Ich habe mich selten so fremd gefühlt in der SPD wie heute, wenn ich die Tagesschau anmache und den Parteivorsitzenden anhöre und seine Worte nicht mehr zu unterscheiden sind von denen Seehofers.

Am Freitag habe ich eine Leichtbauhalle für Flüchtlinge besucht und erlebt, wie sich Haupt- und Ehrenamtliche nach Kräften um die von Krieg und Verfolgung gezeichneten Menschen kümmern. Es ist ein Elend, dass so viel Engagement und Mitmenschlichkeit zerstört wird durch populistische, oft grundgesetzwidrige Rhetorik von Politikern, die doch wissen müssten, wie sehr die Akzeptanz der Flüchtlinge in diesem Land daran hängt, dass es Konsens sein muss, dass das Grundrecht auf Asyl für jeden einzelnen unantastbar ist. Dass für ein paar Wählerstimmen dann sämtliche Ideale über Bord geworfen werden, finde ich verstörend und lässt mich tatsächlich daran zweifeln, ob Politik das ist, womit ich mich 30 Stunden in der Woche beschäftigen möchte.

Zum Glück gibt es viele, die Mut machen hier in dieser Stadt, die unentwegt dafür eintreten, dass München ein Ort ist und bleibt, an dem Flüchtlinge willkommen sind und eine echte Chance auf ein neues Leben bekommen. Unser Oberbürgermeister ist eine der glaubhaftesten Stimmen der SPD geworden, wenn man ihn zum Thema hört oder liest, dann gewinnt man die Hoffnung, dass unsere Partei und irgendwie auch unser Land nicht verloren sind, dass es sehr wohl eine Chance gibt für die Mitmenschlichkeit in der Auseinandersetzung mit den billigen Parolen des Stammtischs.

So, das soll es für heute gewesen sein. Ich bin also noch da, wenn auch nicht in Hochstimmung. Vielleicht lesen wir uns bald mal wieder, dann schreibe ich mal was über mein Studium, das eigentlich ganz gut läuft und fast sowas wie Spaß macht. <3