Was es so neues gibt…

Letztes Wochenende war ich mit dem Vorstand des ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) auf Klausur in Ohlstadt. War spannend, aber auch anstrengend. Hab schon gemerkt, dass ich mich eigentlich gar nicht mehr gut konzentrieren kann und Urlaub brauche. Bin dann auch krank zurückgekommen…

Wann immer es geht, mache ich lange Spaziergänge, vor allem an der Isar. Hilft, den Kopf auszulüften und Abstand von den Dingen zu gewinnen.

Tja… hab vorher nicht groß drüber nachgedacht und dann war der Ärger doch spürbar. Wenn man ne Stunde Journalisten vor sich hat, sagt man irgendwann wohl fast zwangsläugig etwas, was man später bereut. Aber egal… this too shall pass.

Jetzt sind erstmal Sommerferien. Danach geht es weiter und wir werden wieder von einander hören. Versprochen. 😉

Nie wieder…

Bevor ich dann wirklich in die Ferien gehe, noch kurz zu zwei Ereignissen, die mich in den letzten Wochen sehr bewegt haben. Die Demo auf dem Königsplatz… hat mich so stolz auf diese tolle Stadt gemacht. So viele Menschen, die dafür kämpfen, dass Hetze und Ausgrenzung nicht das letzte Wort sind oder sein werden.

Die Einweihung der Gedenktafeln für die Landauers und der Steele für Peter Jordans Eltern waren tief bewegend. Bei beiden Veranstaltungen sind mir die Tränen in die Augen gestiegen. Ich bin eine Befürworterin der Stolpersteine, aber die jetzt in München gefundene Form des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist würdig und sehr berührend. Dennoch bin ich nach wie vor der Überzeugung, dass die Angehörigen der Opfer entscheiden können sollten, welche Form des Gedenkens sie für angemessen halten. Um so mehr hat es mich gefreut, den Augenblick zu erleben als Peter Jordans Eltern 14 Jahre nach dem Entfernen der Stolpersteine endlich doch im öffentlichen Raum unserer Stadt gedacht wird.

Und Emma hat mich begleitet…