Kurz

Irgendwie vergeht die Zeit so schnell. Oder sie geht nur an mir vorbei. So genau weiß ich das im Moment nicht. Ich hab ständig das Gefühl, nicht genug zu tun und vor allem nicht genug zu schaffen. Ganz besonders trifft das zu auf mein Studium.

Und auf meine kleine Tochter. Die inzwischen schon in die Schule geht. Und so ein liebes und verständnisvolles Mädchen ist. Der ich ganz sicher oft nicht ausreichend gerecht werde, weil Politik mehr Zeit kostet, als eigentlich vereinbar ist mit einer Familie. Die aber trotzdem so dankbar ist für jeden Moment mit ihrer Mama, die mir nie Vorhaltungen macht, sondern einfach glücklich ist, wenn ich sie auch mal aus der Schule abhole. Manchmal kann ich sie  hören, wenn sie ihren Freundinnen erzählt, dass sie ja auch schon im Kindergarten immer als letzte abgeholt wurde, weil ihre Eltern so viel arbeiten müssen. Manchmal, nein oft, stimmt mich das sehr nachdenklich.

Und dennoch bleibt unterm Strich: Die Politik ist mir wichtig. Ich habe inhaltliche Ziele, die es mir wert sind, die nötige Zeit zu investieren. Ich will auch gar nicht jammern. Andere Menschen arbeiten in härteren Jobs zu sehr viel schlechteren Konditionen und ich habe einen Arbeitgeber und ein soziales Umfeld, die mir gemeinsam viele Lasten abnehmen und letztlich eine gute Vereinbarkeit aller Aufgaben ermöglichen.

Zudem sind die Weihnachtsferien absehbar. Am 14. Dezember ist die letzte Vollversammlung, der 22. dann mein letzter Arbeitstag. Danach mache ich zehn Tage frei und fliege über Silvester nach London. Ich freue mich auf die ruhige Zeit, den Abstand von allem, die Besinnung auf das Wesentliche. Das Ausschlafen, den Sport, Zeit für die Steuererklärung. Zeit für alles, was sonst zu kurz kommt und das ist das Meiste.

Was mache ich sonst so? Manchmal coole Serien bei Netflix schauen (Designated Survivor, Night Manager), gute Bücher lesen, Schwimmen, einmal war ich sogar im Kino. Muss das erste Mal seit 4 Jahren gewesen sein.

Ansonsten war das jetzt wieder ein ziemlich unpolitischer Beitrag. Aber: Das wird sich hoffentlich auch wieder ändern. Im neuen Jahr schreib ich wieder mehr und auch politischer. Allen, die hier mitlesen, eine schöne Vorweihnachtszeit. Bis bald.

Noch mehr Fotos…

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Mit Verena Dietl bei der Besichtigung des Cafés im Haidpark, einer Werkstätte für behinderte Menschen in Fröttmanning.

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Florian Post, Mitglied des Deutschen Bundestags, und ich bei DaSein e.V., einem Münchner Hospizvereins.

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Bei der AWO-Afterwork-Party am 28.10. mit Gerhard Mayer, Markus Schön und Verena Dietl.

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Bayerischer Mietertag im Kloster Banz in Bad Staffelstein. Einen Tag nach der AWO-Party. Ich war müde. Zum Glück heil wieder nach Hause gekommen.

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Am letzten Sonntag dann im Bayerischen Landtag. Waldemar-von-Knoeringen-Preis für Verena Bentele. Eine sehr schöne Veranstaltung, die ich gemeinsam mit Christian Vorländer besucht habe.

Ein paar Fotos…

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Mit unserer Bürgermeisterin, Christine Strobl, im kleinen Sitzungssaal bei der Verabschiedung von Stadtschulrat Rainer Schweppe.

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Bei der Feier zu meinem Geburtstag im Juni mit meinem Stadtratskollegen Christian Vorländer, damals gerade neu gewählt als stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

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Bei der Mitgliederversammlung des Münchner Mietervereins mit Simone Burger. Wir wurden beide neu in den Vorstand gewählt. Simone als Kassiererin und ich als stellvertretende Vorsitzende. Denke noch gerne an diesen Abend zurück.

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Auf irgendeinem Parteitag der Münchner SPD. Mit Günter Wolf aus meinem Ortsverein.

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Christopher Street Day. Mit Christian Vorländer, Gerhard Mayer und der neuen Sozialreferentin Dorothee Schiwy.

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Und am selben Tag mit dem OB Dieter Reiter und Christian. Cooles Foto. 😉

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Auf dem Wendelstein mit den lieben Kollegen. Legendäre Tour. Und vor allem immer noch stolz, wie sportlich wir da alle 1.350 Höhenmeter an einem Tag hochgestiefelt sind.

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Sommerurlaub in Griechenland.

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Noch mehr Urlaub…

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Und mit der Bürgermeisterin, Jürgen Salzhuber und Christoph Frey bei 40 Jahren Alten- und Service-Zentrum Milbertshofen.